Search Marketing Expo München (SMX) – das Fazit

Zum ersten Mal fand die SMX 2014 im International Congress Center der Messe München statt. Eine gute Entscheidung, denn 2013 noch im Hilton Park Hotel in Schwabing platzte die Veranstaltung doch bereits aus allen Nähten. Räumlichkeiten, Organisation, alles wie immer perfekt, allerdings gab es bei den Vorträgen auch immer wieder Ausfälle, was sich aber bei der Masse des Angebots wohl nicht vermeiden lässt. Das Problem liegt vielleicht auch häufig bei einem selbst, den unter den zeitgleich angebotenen 5 Vorträgen den richtigen zu finden, ist bei der Vielzahl der spannenden Themen anhand der kurzen Beschreibung oft nicht einfach.

SMX 2014
SMX 2014

Die Keynotes – Rand Fishkin, Frederick Vallaeys und Anirudh Koul

Rand Fishkin von SEOmoz, heute Wizard of Moz, eröffnete die Veranstaltung mit dem Thema „Maximal Sichtbarkeit 2014: der Schlüssel zum Erfolg“. Die neue Suchlandschaft gewinnt an Komplexität. Links, Anchor Texte und Keywords treten in den Hintergrund. Das Fazit: Google fungiert nun selbst als Antwortmaschine, was zu einer Kannibalisierung in den SERPs führen kann, Google + wird immer mehr an Bedeutung gewinnen und ist auch in den Suchergebnissen immer stärker im Fokus. Die Masse an Content wächst, wodurch es immer schwerer wird auch mit guten Inhalten im Ranking zu punkten. Hummingbird bringt die Nutzer-Intentionen stärker in den Vordergrund, d.h. die Keywords stehen nicht mehr so stark im Vordergrund. Und last but not least: Wer dauerhaft erfolgreich ranken will, muss eine starke Marke werden. Die Brand-Dominanz in den SERPs legte in den letzten 24 Monaten um 27% bei den Top 10 Domains auf Seite 1 zu.

Zweiter Keynotes Sprecher war Frederick Vallaeys. Der ehemalige Google Mitarbeiter, der dort hauptsächlich für die Weiterentwicklung von AdWords zuständig war, sprach über die drei wichtigsten Gewohnheiten der effektivsten Online Marketer.

Die letzte Keynote am zweiten Tag behandelte schließlich das Thema „Big Data – a Reality Check.“ Anirudh Koul von Microsoft wurde hier von Frank Fuchs interviewt.

Das Thema „Big Data“ war sehr speziell und ich hatte das Gefühl, hier ging es nicht nur mir so. Viele haben den Vortrag vorzeitig verlassen und sich lieber dem Buffet gewidmet, als um weitere Informationen.

Bei allen Keynotes bleibt zu sagen, dass es sich mehr oder weniger um Showevents handelt. Nice to have, aber der richtige Nutzen bleibt auf der Strecke. Wie gut ein Vortrag wirklich sein kann, hat Rand Fishkin anschließend in seinem Panel über den Adwords Qualitätsfaktor gezeigt – aber dazu näheres im Folgebericht.


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