Roadmap für Content-Marketing – Content ist Trumpf

Spätestents seit der Veröffentlichung des letzten Google-Algorithmus-Updates ist klar: Guter Content, also Inhalte auf Webseiten und Social Media Portalen ist wichtig. Aber nicht nur für die Suchmaschine – wer in Social Media Aufmerksamkeit erregen möchte, die sich über kurz oder lang in Leads umschlägt, muss Inhalte liefern, die interessieren. Eben spannende Geschichten.
Doch wie geht man hier am Besten vor?

Informationen am Puls der Zeit

Content-Marketing ist im klassischen Sinne ein Kommunikationsansatz, der klassische PR und Social Media sinnvoll integriert und bis zu einem gewissen Grad in den Dienst des Vertriebs stellt. Wer gute Informationen bereitstellen will und Medien sowie Opinionleader überzeugen will, muss sein Ohr am Puls der Zeit haben, Trends aufdecken und ein Gespür dafür entwickeln, was die Märket wirklich interessiert. Content-Marketing fokussiert die Inhalte und kommuniziert diese kanalgerecht mit dem Ziel Impulse auszulösen.

Die Zielgruppendefinition

Wie im klassischen Marketing ist die Zielgruppendefinition das A und O. Im Content-Marketing geht es darum tatsächliche Personentypen herauszuarbeiten an den sich der Content richten soll, also Bestandskunden oder Journalisten.

Begleitung des Kaufprozesses

Jetzt geht es darum, das Informationsangebot der Informationsnachfrage auszurichten. Die große Frage lautet also: Wann muss ich welche Information zur Verfügung stellen, damit sich der potenzielle Käufer für mich entscheidet? Wie bekomme ich Aufmerksamkeit? Wie müssen die Informationen aufbereitet sein?
Praktisch ausgedrückt:
• Welche Medien sind relevant?
• Mit welchem Medium erzeuge ich Leads?
• Welches Angebot überzeugt final?

Die zentrale Geschichte

Die Main-Story ist die Basis auf der alles aufbaut. Die Frage, die man sich von mal zu mal neu stellen muss lautet: Welches Thema hat das Potenzial meinen Markt und die Medien zu bewegen? Wenn Sie z.B. als Händler mehrere Branchen bedienen, achten Sie darauf, dass sich das Thema aus die einzelnen Sektoren herunterbrechen lässt.

Die Story-Map

Haben Sie die Main-Story definiert, geht es daran eine Story-Map zu erstellen, also das Thema konkret in Einzelgeschichten umzusetzen. Dabei unterscheidet man in 3 Phasen:
1. Aufbruch
In dieser Phase hören Sie zu, fangen an mitzureden, greifen aktuelle Themen auf und partizipieren an Diskussionen. So erreichen Sie Multiplikatoren.
2. Transformation
In dieser Phase bieten Sie Lösungen an. Sie berichten von eigenen Erfahrungen und zeigen Best-Practice-Beispiele. Die Botschaft: Wir bereiten Sie auf die Zukunft vor, wir wissen wie es geht. So machen Sie Entscheider auf sich aufmerksam.
3. Rückkehr
Hier wird es konkret: Sie sagen konkret mit Namen und Zahlen, was funktioniert hat. Der Erfolg steht im Mittelpunkt der Kommunikation.

Kanal-Plan erstellen

Beim Kanal-Plan geht es darum konkret die Medien und Kanäle auszuwählen. Wo muss meine Botschaft platziert werden? Wie müssen die Informationen aufbereitet sein? Erstellen Sie einen Redaktionsplan, der vorgibt, wer was und wann produziert und freigibt.

Legen Sie Ziele fest

Weil alles was Sie tun messbar sein soll, ist es wichtig auch im Content-Marketing Ziele zu definieren. Während es im klassischen Marketing nicht immer einfach ist, es aber dennoch konkrete Zieldefinitionen gibt, ist es im Content-Marketing schon schwieriger. Mögliche Ziele können sein: Mit werthaltigen Informationen eine bestimmte Anzahl von Diskussionen auf relevanten Plattformen einzubringen.

Feiern Sie Ihren Erfolg

Gutes Content-Marketing ist Marketing mit gutem Content – wer diesen Grundsatz beherzigt, wird Erfolge feiern. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Frank Hasenöhrl
(Follow Me – Der Social Media und Online Marketing Blog)