Walibi: Facebook Checkpoints im Freizeitpark

Achterbahnen, Stunt Shows, Wildwasserbahnen, Karussells – die Attraktionen in vielen Freizeitparks ähneln sich doch häufig. Jetzt hat sich jedoch die Walibi Kette mit Parks in Belgien, den Niederlanden und Frankreich etwas Neues einfallen lassen: Eine Zusammenarbeit mit Facebook.

Facebook verbindet online und offline

An 8 seiner Attraktionen hat Walibi in Belgien gemeinsam mit Facebook Checkpoints aufgestellt, an denen der Besucher, sofort nach der Fahrt, seine Erfahrungen auf Facebook posten kann.

Walibi belgische FacebookseiteHierfür ist nicht einmal ein Smartphone oder ein Computer nötig. Die Besucher müssen sich zu Beginn Ihres Besuches (oder auch bereits im Vorfeld) lediglich einmal bei Walibi registrieren, einen individuellen Barcode ausdrucken und diese am Eingang des Parks in einem Walibi Connect Stand gegen ein Armband eintauschen. Das ist mit dem eigenen Facebook Profil verknüpft und so können alle Erlebnisse direkt mit Freunden geteilt werden.

Facebook hat es mit diesem Deal geschafft die reale Welt mit den Online Netzwerken zu verknüpfen. Walibi hat es geschafft so in allen Internetmedien genannt zu werden und auch den eigenen Facebook Auftritt gewaltig zu pushen. Aktuell sind es bereits ca. 260.000 Fans alleine in Belgien. Walibi hat somit wohl den ersten Freizeitpark 2.0 erfunden.

Im Schnitt verfügen Belgier bei Facebook über 240 Freunde. Angenommen wird, dass mindestens 15 Personen den Aktivitäten ihrer Freunde im Park folgen. Für Walibi bietet dies hervorragende neue Marketingmöglichkeiten.

Eine spannende Idee, die mit Sicherheit den einen oder anderen Nachahmer finden wird.

Die Seonauten stellen zu diesem Thema eine interessante These auf: „In Zukunft werden wir soziale Medien nicht nur auf unseren Computern und Smartphones nutzen können, sondern nach diesem Modell auch im Supermarkt, im Schwimmbad, im Kino und …. im Grunde überall. So weiß jeder genau, was der andere macht.“

Eine Betrachtung, die wohl gerade von Facebook Skeptikern nicht gerne gesehen wird. Aber sind wir doch mal ehrlich: Aufhalten lässt sich die immer stärkere Verknüpfung von Online und Offline in keinem Fall.

Und falls Sie als Bedenkenträger trotzdem bei Facebook dabei sind, denken Sie zumindest an den Schutz Ihres Profils. Denn Sie sind (noch) Ihres eigenen Glückes Schmied.

Kai-Uwe Gutsch
(Follow Me – Der Social Media und Online Marketing Blog)

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