Webdesign Trends: Parallax – Klicken war gestern, heute wird gescrollt!

Noch vor gar nicht all zu langer Zeit wurde Ihnen noch von jeder Webagentur geraten: „Kürzen Sie Ihre Texte möglichst soweit, dass der User nicht unnötig scrollen muss.“ Diese Hinweise sind dank des neuesten Webdesign Trend „parallax“ nun hinfällig. Jetzt heißt es Klicken war gestern, heute wird gescrollt!

Parallax Scrolling – was sich dahinter verbirgt

Bei der Parallax Technik bewegen sich verschiedene Ebenen beim Scrollen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dabei entsteht für den Betrachter ein 3D Effekt, der der Seite zusätzlich Tiefe verleiht. Nahe Objekte scheinen sich nun schneller zu bewegen, als weit entfernte.

Was sich mit dieser Technik alle machen lässt, zeige ich Ihnen am besten an einigen Beispielen:

Dangers of Fracking

Hydraulic Fracturing

Oder werfen Sie einmal einen Blick auf die Seite dieses Fahrrad-Rikscha-Dienstes

Pedicab Rides

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber auch dezentere und somit einfachere Anwendungen lassen sich mit Parallax-Effekten verfeinern. Hier noch das Beispiel eines Küchenherstellers.

Wann sollten Sie Parallax einsetzen?

Natürlich gibt es auch beim Einsatz von Parallax Für und Wider. Wenn Sie eine informationslastige Webseite haben, sollten Sie auf diese Effekte verzichten. Mit zu viel Effekthascherei lenken Sie nur von Ihren Inhalten ab.

Gerade wenn es um einfache Inhalte geht, lässt sich mit Parallax durchaus ein Wow-Effekt erzeugen, der Sie von der Konkurrenz abhebt.

Wie immer gilt auch für Parallax: die richtige Dosierung entscheidet über Erfolg und Misserfolg.

Kai-Uwe Gutsch
(Follow Me – Der Social Media und Online Marketing Blog)

Ein Kommentar

  1. Das Schlusswort sagt es genau! Ehe jetzt alle Kunden auf diese durchaus ansehnliche Variante umsteigen wollen sollte man sehen, dass man damit weniger Infos in selber Zeit transportieren kann. Sehr schön mag das sein, aber ich sehe es auch als Auflockerung innerhalb einer Infoseite oder bei ganz klar und klein definierten Infos, quasi wie eine Grafik. Es dient der Visualisierung und somit der Verankerung im Kopf, aber gerade auch bei SEO ist das eher nicht geeignet, denn die Inhalte sollen ja auch ranken in den Suchmaschinen, da muss der Text also auch irgendwo gezeigt werden, da er sonst nicht von den Suchmaschinen erfasst werden und indiziert werden kann.

    Michael Marheine

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