Suchmaschinenoptimiertes Texten


Nicht erst seit dem Panda-Update ist es eine gültige Richtlinie: Der Weg an die Google-Spitze führt nur über guten Content.

Können Sie sich auch noch an Zeiten erinnern, als mit Keywordstuffing echte Erfolge im Suchmaschinenranking zu verzeichnen waren? Aber was waren das für Texte. Der User hat die Seite entdeckt und sofort wieder geschlossen, da der Inhalt einer wahren Gräueltat glich.

Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei. Eine wohldosierte Mischung aus SEO und Content sind inzwischen der Schlüssel zum Erfolg. Wobei die Betonung hier auf Mischung liegt. Wer in den Suchmaschinen unsichtbar ist, hat verloren und somit ist der SEO-Part für den Texter nicht zu vernachlässigen.

Wie sieht Google Ihre Seite?

Google hält seine Algorithmen geheim und genaue Aussagen sind somit schwer zu treffen. Noch dazu ist das Panda-Update noch nicht lange online, so dass keine verlässlichen Tests in Deutschland vorliegen. Aber sowohl Richtlinien aus den letzten Jahren, als auch ein Blick über den Teich, ermöglichen doch eine Einschätzung, wie ein für Google idealer Text aussehen soll.

Die Schlagworte bleiben die Gleichen: Keyword Density, der HTML-Attribute, Keywordplatzierung im Text und das sogenannte Word-Stemming.

Word Stemming

Fangen wir beim letzten Punkt an: Word-Stemming bedeutet, dass Suchmaschinen Worte auf Ihren Stamm reduzieren und Ableitungen in der Trefferliste positiv bewerten. Nehmen Sie das Beispiel Apfelsaft. Der Stamm ist Apfel und auch alle weiteren Worte, die auf diesem Stamm beruhen (Apfelbaum, Apfelmus, Apfelshampoo, etc.), werden von der Suchmaschine berücksichtigt. Hier ergeben sich auch für den Texter Möglichkeiten wichtige Keywords häufiger in den Text zu integrieren.

Keyword Density

Die Häufigkeit der Schlüsselworte oder die Keyword Density ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Texten im Web. 3 – 5% sollen auf der Seite enthalten sein. Aber hier wird nicht nur der reine Text gezählt, auch der Quellcode, Bilderunterschriften, sprechende URLS oder Grafiknamen werden mitgerechnet.

Meta Daten

Die HTML-Attribute sind im Wesentlichen Metatags, die im Head-Bereich der Seite definiert werden. Meta Name, Meta Description und Meta Keywords und das Title-Attribut sind hier wohl die bekanntesten. Der Rankingfaktor ist mit den Jahren immer unbedeutender geworden. Komplett vernachlässigen sollte man sie trotzdem nicht. Alleine schon aus Sicht der User betrachtet, die die Angaben der Meta Description schließlich in den Ergebnisseiten der Suchmaschinen unter Ihrem Link wiederfinden.

Der letzte Punkt schließlich noch die Keywordplatzierung. Ganz gleich ob im Text, in der URL oder in den Meta Keywords. Je weiter vorne das Schlüsselwort zu finden ist, desto stärker wird es von der Suchmaschine bewertet.

Content is King!

Aber um noch einmal zum Beginn dieses Beitrags zurück zu kommen: „Content is King!“ Und das ist gut so, denn letztendlich können Sie mit den momentanen Google-Rankingfaktoren Ihren Leser ins Zentrum stellen und die SEO-Maßnahmen behutsam darum herum bauen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Panda gemacht? Hat der Update Auswirkungen auf Ihre SEO-Maßnahmen?

Kai-Uwe Gutsch
(Follow Me – Der Social Media und Online Marketing Blog)

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