10 Fragen für Ihre Social Media Guideline


Social Media ist nicht nur als Marketinginstrument bei immer mehr Unternehmen im Gespräch, auch die private Nutzung sozialer Netzwerke von vielen Mitarbeitern tritt massiv in den Blickpunkt der Verantwortlichen. Social Media tritt immer stärker in unseren Alltag und eine Trennung zwischen Beruflichem und Privatem wird somit zunehmend schwieriger.

Darf ein Angestellter privat während der Arbeitszeit in seinen Facebookaccount? Wenn ja – wie lange, wenn nein, was passiert, wenn er es dennoch macht? Wie weit dürfen Firmeninternas auf einer Social Media Plattform geäußert werden? Und wie müssen sich diejenigen Mitarbeiter verhalten, die im Namen der Firma im Social Media Bereich aktiv sind?

Das ist nur ein kleiner Auszug von Fragen, die auf Unternehmer zukommen. Alle Antworten sollten in einer firmeninternen Social Media Guideline zusammengefasst sein. Diese Richtlinien helfen sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern. Sie schaffen das notwendige Bewusstsein, wie mit dem Thema Social Web umgegangen wird. Und sie legen den Grundstein dafür die Internetlust der Angestellten dahingehend zu nutzen, ihre Mitarbeiter als Firmenbotschafter zu etablieren.

Hier muss jede Firma selbst entscheiden, welche Regeln für sie die geeignetsten sind. In jedem Fall sollten die Guidelines in enger Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen (Geschäftsleitung, Personal, Kommunikation, IT-Sicherheit, etc.) entstehen. Und nicht zu vergessen, unter Zuhilfenahme der Rechtsabteilung bzw. eines Anwaltes.

10 Fragen die in jeder Social Media Guideline abgedeckt sein sollten:

1. Dürfen Soziale Netzwerke von Mitarbeitern privat während der Arbeitszeit genutzt werden?
2. Welche Plattformen dürfen besucht werden?
3. Welche zeitliche Beschränkung liegt der privaten Nutzung zugrunde?
4. Wer ist als Social Media Beauftragter der Ansprechpartner im Haus?
5. Wer darf auf firmeninternen Blogs, Fanpages, etc. veröffentlichen?
6. Wie ist das Vorgehen im Falle von Reputationsmanagement definiert?
7. Welche Firmeninternas dürfen veröffentlicht werden und was sind Tabuthemen?
8. Wie häufig sind die einzelnen Medien zu aktualisieren?
9. An welchen rechtlichen Aspekten (z.B. bisherige Arbeitsverträge) muss sich die Guideline orientieren?
10. Welche Maßnahmen werden bei Regelverstößen getroffen?

Ein guter Social Media Berater kann sie auch in dieser Thematik unterstützen. Erstellen Sie gemeinsam ein Konzept und integrieren Sie anhand dessen Ihre Social Media Guildelines. Denn erst nach einer umfassenden Analyse Ihrer Situation und Ihrer Ziele lässt sich die richtige Strategie für Sie ableiten.

Mit abschließenden Mitarbeiterschulungen schaffen Sie für sich und Ihre Mitarbeiter die notwendige Sicherheit für einen erfolgreichen Einsatz von Social Media Marketing in Ihrem Unternehmen. Aber denken Sie daran: Social Media ist als Chance zum Dialog mit Ihrer Zielgruppe zu verstehen. Ermutigen Sie also Ihre Mitarbeiter, sich an den Gesprächen zu beteiligen. Die Guideline soll dabei behilflich sein.

Beispiele für Social Media Guidelines:

Intel
Kodak (pdf-Datei)
Océ
SAP

Kai-Uwe Gutsch
(Follow Me – Social Media Blog)

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